Beispiel 1 – Privatverkauf mit guter Vorbereitung:
Herr und Frau L. möchten ihr Wohnmobil verkaufen. Sie prüfen ihre Unterlagen, finden Teil I im Handschuhfach und Teil II im Ordner zu Hause. Sie fotografieren die wichtigsten Seiten und erstellen ein faires Inserat. Interessenten dürfen Teil I sofort ansehen. Teil II zeigen die beiden erst, als ein ernsthafter Käufer feststeht. Beim Termin prüfen beide Seiten die Papiere in Ruhe, unterschreiben den Kaufvertrag, überweisen den Betrag und übergeben die Originale. Nach dem Verkauf melden die L.s den Verkauf an Versicherung und Zulassungsstelle. Alles läuft reibungslos.
Beispiel 2 – Kauf mit Unsicherheit:
Frau M. sieht ein sehr günstiges Angebot. Der Verkäufer erklärt, Teil II sei bei einem Bekannten. Er könne ihn später nachreichen. Frau M. bleibt skeptisch und lehnt den Kauf ab. Kurz darauf findet sie ein anderes Wohnmobil, diesmal mit vollständigen Papieren. Der Verkäufer ist offen, zeigt Teil I und Teil II, die Angaben passen. Sie entscheidet sich für dieses Fahrzeug und hat ein gutes Gefühl. Ihre Vorsicht hat sie vor Ärger bewahrt.
Beispiel 3 – Verkauf bei laufender Finanzierung:
Herr K. hat sein Wohnmobil finanziert. Teil II liegt bei der Bank. Er ruft dort an, klärt die Restschuld und den Ablauf. Der Käufer zahlt einen Teil an die Bank, den Rest an Herrn K. Die Bank gibt Teil II frei, sobald der offene Betrag beglichen ist. Der Verkäufer informiert beide Seiten transparent. Der Verkauf klappt ohne Stress, weil alle Beteiligten frühzeitig eingebunden wurden.